Im Jahre 1956 entstand aus einer Initiative des Musikers Ludwig Leuser, eine Musikkapelle auf Vereinsbasis zu gründen, die Trachtenkapelle Igersheim 1956 e.V.. Anfangs bestand diese aus 8 Musikern, die aus der losen Musikvereinigung der Kriegs- und Nachkriegszeit übriggeblieben waren.Die Stabsführung übernahm der Initiator Ludwig Leuser und schon bald konnte auf dem Marktplatz, dem heutigen Möhlerplatz, ein erstes Standkonzert zu Ostern gegeben werden.

Da die Kapelle rasch wuchs, mussten für 11 Interessenten neue Instrumente beschafft werden. Aus finanziellen Gründen schloss man sich deshalb dem Sängerkranz Igersheim 1844 e.V. an. Nach lediglich 2 Jahren hatte sich die Zahl der Musiker verdreifacht. 1958 zählte die Trachtenkapelle Igersheim 24 Musiker. Um den Erwartungen bei den zahlreichen Auftritten gerecht zu werden, wurde zweimal wöchentlich geprobt. Neben dem Mitwirken bei kirchlichen Anlässen wurden auch Faschingsabende, Vereinsfeste, Auftritte zusammen mit dem Sängerkranz im Löwensaal und Jubiläen musikalisch bestritten. Bis ins Hohenloher Land reichten die Nachfragen und es konnten viele Freunde der Blasmusik, aufgrund des engagierten Spiels der Kapelle, gewonnen werden.

1966 konnte die Trachtenkapelle Igersheim ihr 10-jähriges Jubiläum feiern. Im festlich geschmückten Löwensaal stellte die Kapelle ihre neuen fränkischen Trachten vor. Schon zu diesem Zeitpunkt gab es Bestrebungen in Richtung Eigenständigkeit der Blaskapelle. 1973 trennte man sich schließlich vom Sängerkranz und trat nun als eigenständige „Trachtenkapelle Igersheim 1956 e.V.“ auf. Den Posten des 1. Vorsitzenden übernahm Albert Zeller, der von Manfred Limbrunner als Schriftführer und Ludwig Leuser als Kassier und gleichzeitig Dirigent unterstütz wurde. Zu Beginn der neuen Ära zählte die Kapelle 33 Mitglieder.

Schon bald standen die ersten Jubiläen der Trachtenkapelle an. Das 20-jährige Bestehen 1976 wurde drei Tage lang gefeiert und auch das 25. Wiegenfest wurde gebührend begangen. Anlässlich des 30. Geburtstages wurde Ludwig Leuser die Eherennadel des Landes Baden-Württemberg von Bürgermeister Manfred Schaffert überreicht.

» nach oben


       

Igersheim liegt in der goldenen Mitte des "Lieblichen Taubertals" an der "Romantischen Straße", dem historischen Reiseweg vom Main bis zu den Alpen, umgeben von rebenbegrenzten Hängen und bewaldeten Höhen.

Wer sich den Blick für eine anmutig, stille Landschaft, für romantische Winkel und für seltene Pflanzen bewahrt hat, findet auf seinen Wanderungen immer wieder Flecken unberührter Natur. Ein Wechselspiel von ausgedehnten Laub- und Fichtenwäldern, grüne Talauen, unterbrochen durch den romantischen Lauf der Tauber, prägt die Charakteristik und die Lage Igersheims. Abwechslungsreich wie die Landschaft ist die Flora. Sie finden duftende Orchideen ebenso wie naturbelassene Wacholderheiden. 

Igersheim - Rathaus und Kirche Gassenfest Igersheim

Die 900 Jahre alte Geschichte Igersheims ist eng verbunden mit der vom schroffen Felsen des Kitzberges herabschauenden Deutschordensburg Neuhaus - Wahrzeichen Igersheims und auch heute noch oft kultureller Mittelpunkt. Von der ehemaligen Deutschordensburg Burg Neuhaus ist noch eine imposante Burgruine aus dem 12 Jahrhundert zu besichtigen. Heute befindet sich auf der Burg eine Pferdezucht. Zahlreiche erhaltene Bildstöcke, Steinkreuze und Feldkapellen sind Wahrzeichen des fränkischen Frömmigkeits- und Kulturlebens. Sie beleben Landschaft und Dörfer, in denen Sie wertvolle und reich ausgestattete Kirchen geöffnet vorfinden. Sehenswert ist unser Ortsmittelpunkt mit dem Namen Möhlerplatz, benannt nach dem in Igersheim geborenen kath. Theologen Johann Adam Möhler (1796 bis 1838), einer bedeutenden Persönlichkeit des deutschen Geisteslebens.

Die Igersheimer sind lebensbejahende, aufgeschlossene, fröhliche Menschen. Hier versteht man sich darauf, die Feste zu feiern, wie sie fallen. Ob beim jährlich stattfindenden Gassenfest von 15 Igersheimer Vereinen, bei den vielen traditionellen Vereinsfesten in allen Ortsteilen, beim Theater- oder Konzertbesuch im Bürgerhaus oder bei größeren Veranstaltungen in der Erlenbachhalle, ob mit oder ohne Maske in der Fastnachtshochburg Kalrobia - man geht hin, macht mit und genießt die Pause vom Alltag mit Feunden oder Fremden, die aber oft schnell zu Freunden werden. Auch an gemütlichen Gasthäusern und heimeligen kleinen Wirtschaften ist in Igersheim kein Mangel. Da sitzt man gemütlich zusammen und jeder kommt mit jedem ins Gespräch - auch ohne großes Fest. Wein wird schon zum herzhaften Vesper gereicht und hoch geht's her beim traditionellen Faschingsumzug.

 

Quelle: www.igersheim.de

» nach oben